Marcus fliegt seit 2017 für die umwerk systems. Während seiner Zeit als armer Mathestudent verdiente er die ersten Brötchen als Linux-Administrator. Und nach dem Studium blieb er praktischerweise einfach dabei. Wie schön für uns! Seine Spezialgebiete sind AWS, Infrastructure as Code, Kubernetes und überhaupt alles, was sich irgendwie automatisieren lässt.

Marcus träumt von Zitronen und Oliven.

Dass unser Marcus ein gefragter Experte für die Automatisierung von digitalen Infrastrukturen geworden ist, das liegt an seinem entschieden praxisorientierten Gemüt und an einem leichten Hauch von Schöngeistigkeit. Computer sind für ihn nicht recht viel mehr als Instrumente. Mittel zum Zweck, um Funktionalität zu erzeugen, um Komplexität zu bändigen und um die Leistungsfähigkeit von Systemen zu potenzieren.

Fokus, Fokus, Fokus!

Mit seinem konzentrierten Automatisierungs-Fokus erzeugt er Quality-Time für die schönen Dinge des Lebens. Seine mit Effizienz und pointierten Aktionen gewonnene Lebenszeit reinvestiert er sofort in die Dinge, die er gerne macht: Wandern. Das Häuschen im Chianti inklusive Zitronen- und Olivenernte planen. Biken. Einen schönen Pinot Grigio genießen.

Bildnachweis: Michael Seemeier

Ist das gelebter Zen? Wir wissen es nicht mit Bestimmtheit. Aber das Beste aus unserer Sicht: Mit seinem Ansatz erspart er unseren Kunden jede Menge Zeit. Und Kohle! Und Ärger.

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Marcus‘ Lifehack: Mit Code Zeit sparen

Auf dem AMD Athlon Thunderbird 800 zockte der Mini-Marcus schon vor der Jahrtausendwende Doom und Quake. Etwa seit 2000 hackt er in seiner Nerd-Uniform, dem marcustypischen schwarzen Kapuzenpulli, auf irgendwelchen Nerd-Computertastaturen herum. Es muss zu der Zeit gewesen sein, dass er schön langsam zu der interessanten Erkenntnis gelangte, dass man viel mehr Zeit zum Zocken hat, wenn man den Computer währenddessen für sich und/oder andere arbeiten lässt.

Der Mini-Marcus verstand früh: Je weniger man selber macht, desto besser. Oder nochmal anders gesagt: Wenn das Konzept passt, dann passt auch der Rest.

Das Prinzip Zeitverdichtung: Linux

Sein Prinzip „Zeitverdichtung“ führte Marcus als armer Mathestudent zur Vollendung. Denn mit dem Studium lernte er Linux kennen und schätzen. Er sah, wie einfach er das kostenlose System an seinen eigenen Bedarf anpassen konnte.

Entsprechend seiner eher unemotionalen Lebenseinstellung gegenüber Computern stellte er erfreut fest, dass er mithilfe von Linux Aufgabenstellungen automatisieren und Supportsysteme schaffen konnte, die sein Leben plötzlich viel leichter machten. Mit Linux programmierte sich Marcus lässig zum Diplom und warf mit ersten Codes um sich.

Doomsday: Bafög zurückzahlen!

Und dann kam natürlich irgendwann der Tag, an dem das Bafög zurückgezahlt werden wollte. Marcus brauchte Kohle.

Sein Bruder hatte zu der Zeit eine Webentwicklerbutze zur Erstellung von Webseiten. Dort stellte Marcus die ersten Server für Kunden auf und fuchste sich damit in ein Themengebiet ein, das damals noch hundertprozentige Handarbeit bedeutete.

Gemäß seinem Lebensprinzip „wenn’s der Computer von alleine macht, musst du’s nicht selber machen“ begann er, die Serverleistungen zu automatisieren. Hier entwickelte er die ersten Automatisierungsprozesse, hier dachte er Infrastrukturen erstmals von vornherein besser und effizienter.

Wie Marcus zur uws kam

Anschließend verschlägt es Marcus nach Innsbruck, von wo aus er sich im Sommer 2016 zu einem Vorstellungsgespräch nach Nürnberg aufmacht. Beim Umsteigen am Rosenheimer Bahnhof googelt er „Linux Rosenheim“ – und findet die umwerk systems.

„Was aus meiner Sicht für die umwerk systems sprach und spricht, das sind die Freiheiten, die mir hier gewährt werden. Ich kann arbeiten womit ich will. Außerdem finde ich die Remote-Regelung toll und natürlich Stefans bayerischen Charme! ;)“

Marcus Weinhold

Wir wissen, dass er sich in Nürnberg tatsächlich vorgestellt hat und den Job bekommen hätte. Aber wir wissen auch, dass er sich nach dem Googeln bei uns beworben hat. Bei einem von Anfang an höchst sympathischen Bewerbungsgespräch (natürlich mit vorzüglicher Pinot-Grigio-Begleitung!) kam zusammen, was zusammenkommen musste. Marcus bereichert seither unsere Prozesse, macht für unsere Kunden und für uns intern alles schlank, effizient und kostensparend.

Seit 2019 lebt er in Berlin. Sein schöner Traum, remote im Chianti unter herumbaumelnden Zitronen und Oliven zu arbeiten, hängt mehr oder weniger von seiner Entscheidung ab, ob ihm urbaner Beat oder ländliche Stille lieber ist.